1993 wurde in Leipzig der bundesweit erste Universitätslehrstuhl für PR eingerichtet. Bis heute ist Leipzig die einzige Universität Deutschlands mit einem eigenen Studiengang für Public Relations und Kommunikationsmanagement.
Der LPRS wurde von PR-Studenten der Universität Leipzig gegründet. Er bietet eine Vielzahl zusätzlicher Veranstaltungen zu Themen der Kommunikation an, schafft Grundlagen für den Austausch von Wissen, baut gezielt Kontakte auf und unterhält Netzwerke zu Studenten anderer Hochschulen, Alumni, Wissenschaftlern, Agenturen und Unternehmen. - Und das europaweit.
"Mehr wissen, mehr kennen, mehr können.", Das ist nicht nur der Claim des LPRS, sondern auch der Anspruch seiner Mitglieder.

Die nächste Mitgliederversammlung findet am 10.01.2012 um 19 Uhr im Raum 201 NSG statt.
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Es war die Rolle des Internets im Allgemeinen, mit der Christian Schräder sein Panel zum Thema „Reputation Management Rocks & Sucks“ begann. Das Internet werde „in vielerlei Hinsicht total überbewertet“, sagte Schräder, der bei der Personensuchmaschine yasni die Abteilung Marketing und Kooperationen leitet und sich selbst als Internetkritiker bezeichnet. Die Entwicklung des Internets stehe erst am Anfang, das solle man bei der Debatte ums Social Web immer mit im Auge behalten. Allen „tapferen Pionieren“ riet er, sich nicht einschüchtern zu lassen; andererseits solle man aber auch „nicht immer sofort alles mitmachen“, sondern von manchen Tools lieber die Finger lassen, wenn sie nicht zum Unternehmen passen.
Die Panel-Diskussion verlagert sich anschließend mehr und mehr auf das Thema „Wie finanzieren sich Social Networks?“ Hier herrschte reges Interesse an den Ein- und Ansichten Schräders, so dass auch nach Ende des Panels kräftig weiter diskutiert wurde. Schräder sagte, dass die meisten der derzeit bestehenden Communitys kein Geld mit dem verdienen, was sie tun – Google sei das einzige Unternehmen, welches aus einem virtuellen Gut Profit schlagen könne. Er schlussfolgerte daraus: „Viele der Netzwerke werden sterben“. Dies führte wiederum zu der Frage, was mit all den gespeicherten Daten passiert, wenn eines der Unternehmen pleite gehen würde. Zwar hätten einige Unternehmen Interesse daran, Kontaktdaten abzukaufen, doch Schräder verwies darauf, dass es nicht nur darum geht, wer die meisten Daten besitzt, sondern vielmehr wer die Ressourcen hat, diese Unmengen an Daten auch gewinnbringend zu verarbeiten und für sein Unternehmen zu nutzen.
Christina Fluder