1993 wurde in Leipzig der bundesweit erste Universitätslehrstuhl für PR eingerichtet. Bis heute ist Leipzig die einzige Universität Deutschlands mit einem eigenen Studiengang für Public Relations und Kommunikationsmanagement.

Der LPRS wurde von PR-Studenten der Universität Leipzig gegründet. Er bietet eine Vielzahl zusätzlicher Veranstaltungen zu Themen der Kommunikation an, schafft Grundlagen für den Austausch von Wissen, baut gezielt Kontakte auf und unterhält Netzwerke zu Studenten anderer Hochschulen, Alumni, Wissenschaftlern, Agenturen und Unternehmen. - Und das europaweit.

"Mehr wissen, mehr kennen, mehr können.", Das ist nicht nur der Claim des LPRS, sondern auch der Anspruch seiner Mitglieder.

Béla Nikolai Anda
„Die beste Schule für PR ist ein facettenreiches Leben. Die besten Voraussetzungen für gute PR erlernt man jedoch an einer Hochschule. Denn PR und Öffentlichkeitsarbeit sind ein schnelllebiges Geschäft. Eine fundierte Ausbildung aber ist Grundstein für späteren Erfolg. Zu den besten Stätten in Deutschland zählt die Universität Leipzig. Hier gilt: Leipzig leuchtet.“
Béla Nikolai Anda
Direktor Kommunikation
AWD Holding AG

Förderer (Rotation)


Molthan van Loon Communications Consultants (GPRA)

nächsten LPRS-Treffen

Die nächste Mitgliederversammlung findet am 10.01.2012 um 19 Uhr im Raum 201 NSG statt.

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LPRS-Veranstaltungen


4. LPRS-Forum: Du bist, was Du tippst - Reputationsmanagement im Social Web

Manege frei für's Social Web: Statt Clowns und Akrobaten gab es am Freitag, 5.6.2009, unter dem Art-Déco-Zelt des Leipziger Spiegelpalastes ein Expertenpodium aus Wissenschaft und Branche. Beim 4. LPRS-Forum zum Thema „Du bist, was du tippst. Reputationsmanagement im Social Web“ diskutierten Heiko Hebig (Head of Digital Media bei Hubert Burda Media), Jan-Hinrik Schmidt (wissenschaftlicher Referent am Hans-Bredow-Institut für Medienforschung und aktiver Blogger), Uwe Knaus (Leiter Corporate Blog der Daimler AG) und Robert Kirsch (Managing Director Weber Shandwick Hamburg) die Bedeutung des Social Web für das klassische Kommunikationsmanagement.  Die Moderation übernahm Peer Brockhöfer (PR Report), der für den erkrankten Klaus Eck eingesprungen war. 

„I don’t give a damn about my bad reputation“, schallte es beim Eröffnungsteaser aus den Boxen. In der Realität können sich dies nur wenige leisten. Im Google-Zeitalter bieten Twitter, Blog & Co. vor allem für Unternehmen Chancen, aber auch Risiken für ihre Reputation in der Öffentlichkeit.

 Eröffnungsvideo:

 

Wer hat Angst vorm Social Web: Mut haben, den Stammtisch bloggen zu lassen

Den meisten Gesprächsstoff auf dem Podium boten Corporate Blogs als Kommunikationsplattform von Unternehmen. Sie können aktiv genutzt werden, um  bisher unnahbare Konzerne zugänglicher, greifbarer und transparenter werden zu lassen. Blogs funktionieren anders als klassische PR Instrumente, denn glaubwürdig und authentisch sind sie nur dann, wenn sie nicht als Verlautbarungsinstrument der Kommunikationsabteilung genutzt werden. „Ein CEO hat den Usern eh wenig Interessantes zu erzählen“, meinte Kirsch.

Laut Schmidt sind es nicht Pressemitteilungen, sondern Geschichten von Menschen aus dem Unternehmen, die die Leute zum Lesen von Corporate Blogs bewegen. Bloggende Mitarbeiter können der Reputation des Unternehmens, etwa als attraktiver Arbeitgeber zuträglich sein, vertreten dabei aber nicht immer die Meinung des Unternehmens. Anstatt unangenehme Kommentare zu löschen, sollen sich Unternehmen der unzensierten Diskussion stellen, worin Einigkeit auf dem Podium herrschte. Die Angst vor negativen Kommentaren ist jedoch noch immer das Hauptargument gegen einen Corporate Blog. „Wenn die Diskussion nicht auf der eigenen Unternehmenswebsite stattfindet, dann findet sie woanders statt“, konstatierte Hebig. Und Uwe Knaus, bei Daimler Leiter des noch immer einzigen Dax-30-Blogs ergänzte: „Der Stammtisch ist größer geworden, jetzt heißt er Blog.“

Für Unternehmen, die sich dennoch nicht trauen, aktiv mitzubloggen, zahlt sich online Issues Management aus. Die Schnelligkeit und Reichweite von Twitter & Co. machen es unerlässlich, das Social Web als Frühwarnsystem zu nutzen. 

Keine Beschreibung

Die Ethik des Voyeurs

Die Trennung von öffentlichen und privaten Informationen und den Rollen von Journalisten und PR-Managern wird im Social Web aufgeweicht. Deshalb müssen neue ethische Regelungen für den verantwortungsvollen Umgang gefunden werden. Nicht nur das Veröffentlichen von Informationen selbst, auch der Umgang mit Zitaten aus Onlinequellen muss dabei betrachtet werden. „Es fehlt die Einsicht, dass einige Dinge im Netz auch „off-record’ sind“, gab Schmidt zu Bedenken. In dieser Paparazzi Situation sind vor allem die Journalisten, aber auch die User zum Umdenken aufgerufen. Die Annahme, dass mit dem Internet aufgewachsene Generationen, sogenannte „Digital Natives“, in der Lage sind, die Seriosität von Beiträgen richtig einzuschätzen, greift zu kurz. Schmidt meinte: „Reflexionskompetenz geht nicht immer mit technischer Bedienkompetenz einher.“

Keine Beschreibung

Bereits während der Podiumsdiskussion twitterten die Teilnehmer, und bewiesen, wie schnell die neuen Kommunikationskanäle angenommen und bespielt werden. Nach der Diskussion griffen die Gäste des 4. LPRS-Forums, zu den Klängen der Band „Two Wooden Stones“ dann aber wieder auf die altbewährte Face-to-Face Kommunikation zurück. Da das LPRS-Forum wie in jedem Jahr Auftakt des Leipziger PR-Alumnitreffens war, hatten sich die Gäste sowieso viel zu erzählen.


Linda Eder & Christina Heese


Thematische Hintergrundinformationen sowie Interviews mit den Referenten findet man auf dem Blog zum LPRS-Forum.

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