1993 wurde in Leipzig der bundesweit erste Universitätslehrstuhl für PR eingerichtet. Bis heute ist Leipzig die einzige Universität Deutschlands mit einem eigenen Studiengang für Public Relations und Kommunikationsmanagement.

Der LPRS wurde von PR-Studenten der Universität Leipzig gegründet. Er bietet eine Vielzahl zusätzlicher Veranstaltungen zu Themen der Kommunikation an, schafft Grundlagen für den Austausch von Wissen, baut gezielt Kontakte auf und unterhält Netzwerke zu Studenten anderer Hochschulen, Alumni, Wissenschaftlern, Agenturen und Unternehmen. - Und das europaweit.

"Mehr wissen, mehr kennen, mehr können.", Das ist nicht nur der Claim des LPRS, sondern auch der Anspruch seiner Mitglieder.

Sebastian Vesper
„Die etablierte Macher-Szene in den PR-Berufen spricht gern darüber, was sie tut, ist sich dabei aber häufig selbst genug. Gut, dass in Leipzig eine Generation zusammen findet, die es genau wissen will. Hier wird nachgehakt und hinterfragt. Wahrscheinlich die wichtigste Voraussetzung für Kommunikationsberufe - nicht nur bei uns Journalisten.“
Sebastian Vesper,
Editorial Director,
Haymarket Media

Förderer (Rotation)


Medienstiftung der Sparkasse Leipzig

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Die nächste Mitgliedersitzung findet im Wintersemester statt.

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LPRS-Veranstaltungen


Vergangene Veranstaltungen

WISSENschafftPRAXIS: Verbandskommunikation - Hundert Meinungen, eine Stimme – Bild 1 WISSENschafftPRAXIS: Verbandskommunikation - Hundert Meinungen, eine Stimme – Bild 2

WISSENschafftPRAXIS: Verbandskommunikation - Hundert Meinungen, eine Stimme

Datum: 04.11.2009
Referent: Holger Lösch (Leiter Bereich Marketing und Kommunikation, BDI)
Ort: Neues Seminargebäude, Raum 420
Uhrzeit: 19:00 Uhr

„Also, hundert Meinungen muss ich nicht unter einen Hut bringen“, spielt Holger Lösch zu Beginn seines Vortrages augenzwinkernd auf den Titel der LPRS-Veranstaltung am 4. November an, „Normalerweise sind es so um die 97 verschiedene Ansichten.“ Dabei müssten für den Leiter Kommunikation und Marketing des Bundesverbandes der Deutschen Industrie e.V. sogar noch einige Nullen an die Hundert hinzugefügt werden: Der Dachverband vertritt weltweit die Interessen von rund 100.000 Unternehmen mit insgesamt acht Millionen Mitarbeitern.

Umso notwendiger ist eine verlässliche und stringente Kommunikation, die die Interessen aller Mitglieder erst in eine politisch vertretbare Form bringt. Für Lösch ist ein Verband ein Moderator der Interessen der Verbandsmitglieder. Dabei werden lebendige Diskussionen ausgefochten, die gleichen, die auch gesamtgesellschaftlich geführt werden. Die Ergebnisse müssen dann auf die politische Agenda gesetzt werden.

Löschs Rezept für diese scheinbar unmögliche Aufgabe lautet: „Kompetenz im Detail schafft Autorität im Großen und wiederum Durchsetzungskraft im Detail“ – Fachliches Spezialwissen und Expertise sind die Grundlage allen Kommunizierens für einen Verband. Um Themen richtig zu positionieren, setzt Lösch zudem auf ein permanentes Medien-Monitoring und auf eine langfristige und pointierte Planung. Lösch: „Unsere wahrgenommenen Medientermine sind saisonal im Voraus geplant. Dieses Jahr zum Beispiel ist für uns der Klimagipfel in Kopenhagen eine wichtige kommunikative Station. Ad-Hoc-Kommunikation spielt für einen Verband wie den BDI kaum eine Rolle. Mediale Themensetzung funktioniert nur mit einer klaren Botschaft und auch hier ist alles nur in Maßen zu genießen.“

Neben Onlinekommunikation, Issues Management und einem hohen Corporate Publishing-Aufkommen ist die klassische Pressearbeit das Herzstück der Kommunikationsabteilung des BDI. Verbände sind für viele Journalisten wichtiger Ansprechpartner und bilden die Meinung einer ganzen Branche. Erfolgsfaktoren für ein gesundes Verhältnis zwischen Medien und PR sind deshalb Verlässlichkeit und Vertrauen. „Auch wenn es eine alte Diskussion ist, so bleibt es wichtig kollegial und fair miteinander umzugehen. Alles andere wäre Harakiri, denn dafür leuchten die Medienscheinwerfer einfach zu hell auf die Wirtschaft.“

Thematisch sieht Lösch den Umwelt- und Klimaschutz sowie die Weiterentwicklung von grüner Technik als nachhaltige Trends, die den BDI beschäftigen werden. Die Kommunikationsinstrumente sollen in Löschs Abteilung stärker in den Online-Bereich wandern. Das E-Lobbying als Bereitstellung einer Kommunikations- und Informationsplattform, als fachliches Netzwerk für die Entscheider bildet einen Kern seiner Zukunftsvorhaben. Solche Herausforderungen bedürfen auch eines kompetenten Teams, Löschs Tipp an den Leipziger PR-Nachwuchs: „Sei zielstrebig, sei strebsam und sei natürlich kommunikativ.“

Das im Anschluss an die Veranstaltung mit Holger Lösch geführte Interview gibt es hier als MP3 zum Download: http://www.lprs.de/data/presse_temp/lprs_interview_holger_loesch.mp3
Weitere Fotos vom Vortrag sind sind hier zu finden: http://www.flickr.com/photos/lprs/sets/72157622622735169/

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