1993 wurde in Leipzig der bundesweit erste Universitätslehrstuhl für PR eingerichtet. Bis heute ist Leipzig die einzige Universität Deutschlands mit einem eigenen Studiengang für Public Relations und Kommunikationsmanagement.

Der LPRS wurde von PR-Studenten der Universität Leipzig gegründet. Er bietet eine Vielzahl zusätzlicher Veranstaltungen zu Themen der Kommunikation an, schafft Grundlagen für den Austausch von Wissen, baut gezielt Kontakte auf und unterhält Netzwerke zu Studenten anderer Hochschulen, Alumni, Wissenschaftlern, Agenturen und Unternehmen. - Und das europaweit.

"Mehr wissen, mehr kennen, mehr können.", Das ist nicht nur der Claim des LPRS, sondern auch der Anspruch seiner Mitglieder.

Bernhard Fischer-Appelt
„Der LPRS als Bindeglied zwischen Theorie und Praxis spielt bei der Ausbildung der Leipziger PR-Professionals eine immer bedeutendere Rolle. Ich freue mich sehr, dass diese wegweisende Initiative einen wichtigen Beitrag zur weiteren Qualifikation der Leipziger Studenten leistet.“
Bernhard Fischer-Appelt
Geschäftsführender Gesellschafter
fischerAppelt Kommunikation GmbH

Förderer (Rotation)


Medienstiftung der Sparkasse Leipzig

nächsten LPRS-Treffen

Die nächste Mitgliedersitzung findet im Sommersemester 2010 statt. Wir freuen uns auf alte und neue Gesichter.

LPRS>>Newsletter

Hier online für den neuen LPRS>>Newsletter anmelden!
 

LPRS-Veranstaltungen


Vergangene Veranstaltungen

LPRS>>PR Salon: Birgit Josten-Opladen – Bild 1 LPRS>>PR Salon: Birgit Josten-Opladen – Bild 2

LPRS>>PR Salon: Birgit Josten-Opladen

Datum: 10.11.2009
Referent: Birgit Josten-Opladen (selbstständig, Kommunikationsberaterin)
Ort: Villa Ida
Uhrzeit: 19.00 Uhr

Seit dem 1. November dieses Jahres ist die ehemalige Europa-Kommunikationschefin von Nokia, Birgit Josten-Opladen ihr eigener Chef – in der von ihr neu gegründeten Agentur BJO Dialogue. Ihren ersten öffentlichen Auftritt in der neuen Funktion hatte sie am 10. November 2009 im LPRS>>PR-Salon, wo sie über ihren persönlichen Werdegang und berufliche Herausforderungen sprach.

„Ich bin ein Praxis-Mensch“

Liebe auf den ersten Blick war es zwischen der Kommunikation und Birgit Josten-Opladen nicht. Das Studium der Kommunikationswissenschaft, Philosophie und Psychologie in Bonn war ihr viel zu theoretisch und füllte sie nicht aus. Erst als sie einen Nebenjob in einer Kommunikationsagentur annahm, wusste sie, dass die PR ihr Metier ist. Dem Nebenjob folgte eine Festanstellung bei Weber Shandwick, wo sie letztlich acht Jahre blieb und unter anderem die Frankfurter Niederlassung des weltweiten Agenturnetzwerkes aufbaute und leitete.

Von der Agentur ins Unternehmen

Die heutige Agenturchefin brauchte schon immer neue Herausforderungen im Job – sich in einer einmal erreichten Position „ausruhen“ gibt es für sie nicht. Als sie vom finnischen Unternehmen Nokia das Angebot erhielt, die Kommunikationsabteilung in Deutschland aufzubauen und zu führen, zögerte sie nicht lange und ging aus ihrer „Komfortzone“ heraus. Nach knapp 5 Jahren in Deutschland übernahm sie dann die Leitung der europaweiten Kommunikation. Die größte Herausforderung bei Nokia war sicherlich der kommunikative Umgang mit der Werksschließung in Bochum im Jahr 2008, die die Entlassung von über 2.000 Mitarbeitern mit sich brachte.

„Man muss die Professionalität haben, so etwas zu machen“

Auf die Frage, wie sie mit der Situation umgegangen sei, erklärte Frau Josten-Opladen, dass eine Trennung von Emotionalität und Professionalität das Wichtigste sei. „Man muss sehr konsequent in seinen Aussagen sein“, so die damalige Leiterin der Kommunikationsabteilung von Nokia, „auch wenn das hart ist.“ Als PR-Mensch vertrete man die Gesamtheit des Unternehmens, eigene Meinungen sollten im Vorhinein intern eingebracht werden – wurde jedoch einmal eine Entscheidung getroffen, so sei diese im Nachhinein nicht mehr zu hinterfragen.

„Mut zum Anders sein“

Beim Thema Ausbildung gibt es für Birgit Josten-Opladen keine Standardregeln bezüglich bestimmter Qualifikationen – Wert legt sie allerdings auf Eigenschaften wie Wachsamkeit und Ehrlichkeit. Auch ein theoretisches Wissen sei allerdings gerade heute ein sehr gutes Fundament für den PR-Job. Ob eine Agentur oder ein Unternehmen für den Einstieg geeigneter ist, sei laut der Kommunikationsexpertin vor allem abhängig von den eigenen Interessen. In Agenturen gebe es mehr Möglichkeiten sich selbst auszuprobieren sowie verschiedene Branchen und Bereiche des PR-Jobs kennen zu lernen, in Unternehmen sei man meist näher am Entscheidungsapparat. Für Josten-Opladen ist es zudem nicht unbedingt der „Hochglanz-Lebenslauf“, der einen Bewerber ausmacht, sondern vor allem die Authentizität: „Man muss auch mal Mut haben, nicht mit zu schwimmen.“

Der Schritt in die Selbstständigkeit

Die Entscheidung eine eigene Agentur zu gründen war für Birgit Josten-Opladen letztlich nur noch eine Frage der Zeit. Nach insgesamt 10 Jahren wurde der Nokia-Sessel zu bequem für sie, „irgendwann spürt man, dass man etwas ändern muss und wagt den Absprung“. Mit ihrer Agentur BJO Dialogue möchte sie neben der klassischen Kommunikationsarbeit nun vor allem in den Bereichen Coaching und Wirtschaftsmediation erfolgreich sein. Dafür wünscht ihr der LPRS alles Gute!

Simon Plate & Christoph Boneberg

<< Zurück zu „Vergangene Veranstaltungen“

counter Counter-Box