1993 wurde in Leipzig der bundesweit erste Universitätslehrstuhl für PR eingerichtet. Bis heute ist Leipzig die einzige Universität Deutschlands mit einem eigenen Studiengang für Public Relations und Kommunikationsmanagement.

Der LPRS wurde von PR-Studenten der Universität Leipzig gegründet. Er bietet eine Vielzahl zusätzlicher Veranstaltungen zu Themen der Kommunikation an, schafft Grundlagen für den Austausch von Wissen, baut gezielt Kontakte auf und unterhält Netzwerke zu Studenten anderer Hochschulen, Alumni, Wissenschaftlern, Agenturen und Unternehmen. - Und das europaweit.

"Mehr wissen, mehr kennen, mehr können.", Das ist nicht nur der Claim des LPRS, sondern auch der Anspruch seiner Mitglieder.

Toni Lösch
„Für mich ist der Kontakt zu jungen, diskussionsfreudigen, kreativen und leidenschaftlichen Menschen – wie den Leipziger PR-Studenten – ein Elixier. Ich bekomme Anregungen, Akzente und Feedback und freue mich auf eine neue professionelle Generation von Kommunikatoren, die hier heranwächst.“
Toni Lösch,
Leiter Unternehmenskommunikation,
Siemens Deutschland

Förderer (Rotation)


Johanssen + Kretschmer Strategische Kommunikation

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Die nächste Mitgliedersitzung findet im Wintersemester statt.

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LPRS-Veranstaltungen


Vergangene Veranstaltungen

LPRS>>PR Salon: Dr. Susanne Wegerhoff – Bild 1

LPRS>>PR Salon: Dr. Susanne Wegerhoff

Datum: 16.06.2010
Referent: Dr. Susanne Wegerhoff (Vice President Opel/Vauxhall Communications)
Ort: Villa Ida
Uhrzeit: 19:00 Uhr

Die „Vorzeigedame der deutschen Autoindustrie“
Mit 180 im Insignia auf der Überholspur

Am Morgen des 16. Juni 2010 erreicht den LPRS ein Anruf aus Rüsselsheim: „Es könnte heute Abend etwas später werden.“ Wenige Stunden später ist auf Spiegel-Online zu lesen: „Opel zieht alle Anträge auf staatliche Hilfe zurück.“ Ein Kraftakt für die Kommunikationsabteilung um Dr. Susanne Wegerhoff, Vice President Opel/Vauxhall Communications. Trotz allem folgte sie der Einladung des Vereins gemeinsam mit zwei Kollegen. Alle Anwesenden waren umso gespannter auf ihre Sicht des aktuellen Tagesgeschehens...

>>Noch längst nicht Geschichte
Bevor Susanne Wegerhoff vom Manager Magazin als „Vorzeigedame der deutschen Autoindustrie“ gehuldigt wurde, startete sie ihre Laufbahn mit einem Studium der Geschichte und Zeitungswissenschaft in den USA und München. Nach Erhalt der Doktorwürde begann sie als Wirtschaftsredakteurin bei der Associated Press in Frankfurt am Main. Mit Bilanzkennzahlen wusste sie damals schon zu jonglieren, lag ihr Studienschwerpunkt doch auf Wirtschaftsgeschichte. Wie sie dann doch zur PR gekommen ist? „PR passiert einem meistens in meiner Generation“, aber auch private Gründe spielten eine Rolle. Die Umstellung vom Journalismus zur PR beschreibt sie als einschneidend. Ist man als Journalist noch auf einem „Egotrip“, der seine Recherchen über alle Instanzen hinweg durchkämpfen möchte, so fällt einem die Anpassung an Unternehmenshierarchien umso schwerer. Aus diesem Umbruch ging ihr Gefühl, als PR-Praktikerin keine vermittelnde, sondern interessengeleitete Rolle einzunehmen umso gefestigter hervor.

>>Mitarbeiter verdienen Professionalität
Zu ihren bisherigen Stationen zählen die Chemical Bank, American Express, Ford Europe und die Deutsche Bahn. Seit Februar dieses Jahres ist Wegerhoff nun Kommunikationschefin bei Opel/Vauxhall. Ein Einstieg, der geprägt war durch ein politisches Tauziehen. Am Tag des PR Salons scheint der Kampf vorerst beendet: „Jetzt kann das Unternehmen nach vorne schauen.“ Ihr erstes Projekt beim Autohersteller ist die Erweiterung der internen Kommunikation. „Die Mitarbeiter verdienen dieselbe Professionalität, wie Externe sie genießen“, so Wegerhoff. Vor allem in der jetzigen Zeit, da die Marke Opel an Ansehen eingebüßt hat „müssen alle überzeugt sein, dass es vorangeht“.


>>Social Media und die Umkehr der Professionalisierung
Um die Marke Opel/Vauxhall wieder nach vorn zu bringen, nutzt auch das Team um Wegerhoff das Social Web. Zur Unterstützung waren zwei ihrer Kollegen, Stefanie Babka und Vijay Iyer - beide zuständig für den Social Media Bereich auf Marketing- bzw. PR-Seite, ebenfalls angereist. Und beide können von den kleinen und großen Katastrophen in den sozialen Netzwerken erzählen. Auch so funktioniert integrierte Kommunikation: In Krisenzeiten den Privataccount der Öffentlichkeit zugänglich machen. Für Wegerhoff eine schwierige Mischung aus Privat- und Berufsleben, den „Luxus dieser Trennung“ erlaubt sie sich. Die langjährige Berufserfahrung im PR-Bereich gestattet ihr auch, nicht alles gut heißen zu müssen, Social Media sehe sie daher eher als „Umkehr der Professionalisierung, da jeder veröffentlichen kann, was er will“.

>>Wer an Insignia denkt, muss auch an Buick denken
Globales Denken stellt hingegen keine große Herausforderung mehr dar. „Wenn ich vom Insignia spreche, muss ich auch an Buick denken“, kein Wunder als Kommunikationschefin eines weltweit agierenden Unternehmens. Offenheit für kulturelle Unterschiede setzt sie daher auch bei ihren Mitarbeitern voraus. An einem Tag mit Spanien, England, Osteuropa und den USA zu sprechen, verlangt nach Erfahrungen, die eben auch mal so funktionieren, dass einem die eigenen Vorurteile auf die Füße fallen.

>>Erfolg durch Expertise
Interkulturelles Denken und Interesse sind dann auch nur zwei der vielen Ratschläge, die Susanne Wegerhoff für die anwesenden Studenten bereithielt. Allen voran stellt sie jedoch die Expertise: „Kommunikation zu beherrschen allein reicht nicht aus, man braucht auch Content, den man transportieren möchte, sei es nun Kunstgeschichte oder Bilanzen lesen können.“

von Anne-Katrin Lukas

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