Gemeinsam für einen guten Zweck: Das CommUnity Project des LPRS e.V.

Das neu ins Leben gerufene CommUnity Project des LPRS e.V. bringt gemeinnützige Initiativen, Kommunikationsberatungen und studentische Mitglieder zusammen und schafft so eine „Win-Win-Win“-Situation: Die Studierenden erhalten praxisnahe Einblicke in die strategische Kommunikationsberatung, Agenturen lernen potenzielle Nachwuchskräfte kennen und Non-Profit-Organisationen profitieren von neuen Perspektiven und fachlichem Know-how.

Im Januar dieses Jahres konnte das Pilotprojekt des neuen Formats erfolgreich abgeschlossen werden. Der Auftrag für das diesjährige CommUnity Project stammte von der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention. Die Stiftung arbeitet seit 2008 kontinuierlich daran, die Versorgung von depressiv erkrankten Menschen und ihren Angehörigen zu verbessern und setzt dabei auf Forschung, vielfältige Informations- und Hilfsangebote sowie Aufklärungsarbeit.

Im Rahmen des CommUnity Projects 2026 engagierten sich insgesamt zehn studentische Mitglieder des LPRS e.V., um die Stiftung in ihrer Kommunikationsarbeit zu unterstützen. Dafür entwickelten sie zwei Kommunikationskonzepte für den Deutschen Patientenkongress Depression 2026. Die Veranstaltung ist deutschlandweit der einzige Kongress, der sich speziell an Betroffene und Angehörige richtet, Austausch fördert und Information bietet. In diesem Jahr findet die Veranstaltung am 30. Mai in der Alten Oper in Frankfurt am Main statt, erwartet werden rund 1.300 Teilnehmer:innen.

Während des Projekts stand Janne Thiemann, Senior Strategist bei PIO, den Studierenden als fachliche Sparringspartnerin zur Seite. PIO gehört zu den größten inhabergeführten Kommunikations- und Werbeagenturen Deutschlands (WuV Top 50). Von Janne erhielten die Studierenden nicht nur einen Crashkurs zum Thema Kommunikationsberatung und Projektarbeit, sondern auch wertvolles Feedback zu den einzelnen Zwischenschritten des Projekts.

Das Team der diesjährigen Projektes bestand aus zehn Studentinnen verschiedener Bachelor- und Masterstudiengänge im Bereich Kommunikation – von Journalismus bis Communication Management. Besonders überzeugt hat die Teilnehmerinnen dabei die Verbindung aus gesellschaftlichem Engagement, professioneller Praxiserfahrung und der Möglichkeit, theoretisches Wissen direkt anzuwenden.

Für einen guten Zweck engagieren

„Ich habe im persönlichen Umfeld Menschen, die von Depression betroffen sind. Deswegen wollte ich mich für das Thema stark machen und mich engagieren.“ – Pia

Wissen zu Kommunikationsberatung und Projektarbeit erweitern

„Für mich war das Projekt eine tolle Möglichkeit, einen Einblick in die praktische Umsetzung strategischer Kommunikation zu gewinnen. Die professionellen Hinweise waren sehr richtungsweisend.“ – Nathalie

Theoretisches Wissen in die Praxis umsetzen

„Unser Studium ist sehr theoretisch und mit dem Projekt hatte ich die Möglichkeit, praktische Erfahrung zu sammeln und mich auszuprobieren. Durch die Vorkenntnisse der Älteren hatte man einen tollen neuen Blickwinkel und man hat voneinander gelernt und profitiert.“ – Alina

Lea Limpert, Initiatorin & Leiterin des CommUnity Projects

Für Initiatorin und Leiterin Lea Limpert ist das CommUnity Project ein absolutes Herzensprojekt:

„Die Welt steht Kopf, und da fällt es schwer, stillzusitzen. Das CommUnity Project ist aus dem Wunsch heraus entstanden, die eigene Komfortzone zu verlassen, Menschen zusammenzubringen, voneinander zu lernen und gemeinsam einen Beitrag zu leisten und einen Unterschied zu machen.“

Bei der Projektorganisation und -durchführung wurde Lea von Tamara Dobeneck und Skadi Lüthje unterstützt.

Das CommUnity Project des LPRS e. V. zeigt deutlich, wie studentisches Engagement, praxisnahe Ausbildung und gesellschaftliche Verantwortung erfolgreich miteinander verbunden werden können, um echten Mehrwert zu schaffen. Wir freuen uns auf eine weitere Runde im neuen Vereinsjahr!

Außerdem gratulieren wir Lea herzlich dazu, dass sie im Rahmen des LPRS-Forums 2026 für das CommUnity Project mit dem Zerfaß-Zepter – dem Preis für herausragendes studentisches Engagement – ausgezeichnet wurde.

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